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Judo

Es gibt unglaublich viele interessante Sportarten, doch Judo gehört sicherlich zu einer der tiefgründigsten! Du hältst mit Judo nicht nur deinen Körper fit, sondern tust auch was für Kopf und Seele. Im strukturiert aufgebauten Artikel geben wir dir wesentliche Infos.


(c) Piotr Marcinski - Fotolia.com

Judo ist eine japanische
Kampfsportart, doch sie beinhaltet alles andere als kämpferische Gewalt. Du brauchst in erster Linie die richtige Einstellung und Leidenschaft zur Sportart, wenn du sie praktizieren willst, daher solltest du wissen, wie das Judo aufgebaut ist, welche Prinzipien es verfolgt, welche Ziele es gibt und wie die Struktur der Gürtel zu verstehen ist.


Das Prinzip:
Wörtlich übersetzt bedeutet Judo „der sanfte Weg“ und genau dieses Prinzip steckt hinter dieser geistigen Sportart. Jeder, der Judo praktizieren will, muss wissen, dass es um „das Siegen durch Nachgeben“ geht. Ein weiteres Prinzip ist es „eine maximale Wirkung bei einem Minimum an Aufwand“ zu erlangen.


Die geschichtliche Entwicklung:
Ursprünglich wurde Judo zur Selbstverteidigung eingesetzt und mit Waffen-, Tritt- und Schlagtechniken ausgeführt. Heutzutage wurde aus dieser Kunst eine ganzheitliche Lehre für Körper und Geist. Es werden keine Waffen, keine Tritte und Schläge eingesetzt. Es geht hauptsächlich um Würfe, Falltechniken und Bodentechniken.

(c) Piotr Marcinski - Fotolia.com

Die Abläufe:
Wenn du dich entscheidest Judo zu lernen, musst du wissen, dass es sich nicht ausschließlich um Kampfübungen und Formenabläufe handelt, sondern auch um Lehrvorträge und Lehrgespräche, damit du das Ziel und die Philosophie des Judos zu verinnerlichen lernst.

Die Philosophie:
Judo ist eine Philosophie zur Persönlichkeitsentwicklung und daher bei jungen Menschen sehr beliebt. Du lernst durch das „in dich gehen“ dich und deinen Körper besser kennen und findest deinen „Weg“ des Lebens. Zwei wesentliche Grundprinzipien liegen dem Judo zugrunde: Erstens ist es „das gegenseitige Helfen und Verstehen zum beidseitigen Wohlergehen“ und zweitens „der bestmögliche Einsatz von Körper und Geist“.

Das Ziel:
Du musst die Philosophie des Judos verinnerlichen und eine Leidenschaft dafür entwickeln. Nur wenn du wirklich von den Prinzipien überzeugt bist, wird dir die Sportart Spaß machen. Judo ist etwas für dich, wenn du sowohl geistig etwas bewegen willst und „dich als Person“ finden willst, aber auch körperlich aktiv sein möchtest. Auf der Judomatte musst du die Prinzipien des Judos in dich tragen und in jeder Bewegung zum Ausdruck bringen.

(c) Piotr Marcinski - fotolia.com

Die Gürtel-Struktur:
Da Judo eine Kopf-Sportart ist, bedarf es einige Zeit, um zur wirklichen Perfektion zu gelangen. Du musst eine gewisse seelische und körperliche Reife haben, um den Meistergrad zu erreichen. Es wird zwischen Schülergürtel und Meistergürtel unterschieden. Für jeden neuen Gürtel musst du eine spezielle Prüfung ablegen und du musst ein bestimmtes Mindestalter besitzen.

Schülergürtel:
weiß (kein Mindestalter), weiß-gelb (7 Jahre), gelb (8 Jahre), gelb-orange (9 Jahre), orange (10 Jahre), orange-grün (11 Jahre), grün (12 Jahre), blau (13 Jahre), braun (14 Jahre).

Meistergürtel:
Wenn du den braunen Gürtel erlangt hast, kannst du durch eine weitere Prüfung in die Meistergrade aufsteigen. Nach bestandener Prüfung erhälst du den schwarzen Gürtel, nach dem schwarzen Gürtel folgt der rot-weiße und schlussendlich der rote Gürtel. Du musst mindestens 15 Jahre alt sein, um in die Meistergradierung aufzusteigen und einen schwarzen Gürtel zu erlangen. 


                                                  
Redakteurin: Anika B.





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33 Kommentare



 
schrieb: 23.04.2010 - 11:33 Kommentar melden
ah ok

nicole.s2000 schrieb: 20.04.2010 - 19:25 Kommentar melden
Hallo mein name ist nicole ich mache judo seit 3 jahren wenn ihr wollt könnt ihr meine mannschaft home page besuchen www.judo-sambo-lüneburg.de

Kalifornien schrieb: 12.04.2010 - 17:16 Kommentar melden
Also ich selbst bin ja in einem Kampfsportverein und ich weiss sehr vieles über Judo.Nur mache ich nicht Judo sondern Jiu-Jitsu. Komischer Name ich weiss,aber bei dieser Kampfart trainiren wir ales zusammen was es so giebt.Nur bei uns haben wir kein gelb-orange oder orange-grün sondern nur orange und dan gerade grün. Und die Prüfungen dauern 1-2Tage und das von 9.00-19.00 Uhr. So etwa geht es ab bei uns. Lg Kalifornien

sonne0995 schrieb: 08.04.2010 - 14:52 Kommentar melden
ich finde den artikel zwar interessant aber die bilder haben wirlich nicht viel mit judo zu tun.... und lehrvorträge etc. musste ich mir bis jetzt auch nicht anhören...

blah_blahXD schrieb: 05.04.2010 - 12:12 Kommentar melden
ich finde Tek-Wan-Do Koriaanische kampfsport art besser

Jasii_15 schrieb: 04.04.2010 - 20:28 Kommentar melden
Erstmal hallo. :) ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und irgendwie finde ich den Artikel nicht so passend. Ich mache seit 8 Jahren Judo und besitzte den braunen Gurt. :) Aber ich musste mir beispielsweise noch nie lehrvorträge anhören. Kann natürlich auch daran liegen dass mein Verein eher auf den Wettkampf ausgerichtet ist. Für Judo sieht mir der Anzug zu dünn und leicht aus und Schläge oder Tritte gibts es ja auch nicht. :) Meiner Meinung nach zeigen alle drei Bilder eher Karate. Im Judo

Lina111 schrieb: 02.04.2010 - 19:56 Kommentar melden
oh mein gott!wie kann mann nur judo machen?das ist doch voll dumm!oder nicht?

Diaolo schrieb: 02.04.2010 - 13:41 Kommentar melden
Ich mach seit 7 Jahren Judo ist echt cool aber ich kämpfe nicht gerne ich trainiere nur und hab bald den grünen Gürtel

Bella-00 schrieb: 30.03.2010 - 19:48 Kommentar melden
Ich mache auch Judo. Es ist toll.

elkaa schrieb: 30.03.2010 - 19:46 Kommentar melden
Ich mache kein judo:( aber ich habe mir alle kommentare durchgelesen und hab das meiner mum gesagt und die hat mich auch jetzt bei judo angemeldet:) ich fange aber erst nächten monat an .

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